Warum Du ohne Dein inneres Kind nirgendwo hin kommst

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, warum Du eigentlich abnehmen möchtest? Hast Du dir die Frage auch schon beantwortet? Nein, ich meine nicht einfach so kurz in der Bahn oder in Gedanken beim Frühstück. Wirklich beantwortet? Ist es eine ganz klare, bewusste Entscheidung oder tust Du es, weil….

Was ich damit meine, ist, dass Du nicht ganz alleine diese Frage beantworten kannst. Nicht als heute erwachsene Frau, als erwachsener Mann. Die Frage musst Du Dir stellen. Ganz tief, einmal rein blicken in Dein Innerstes.

An wen stellst Du die Frage? An Dich selber oder ist da noch jemand, der darauf wartet, endlich gefragt zu werden?

Und die Antworten, ich schwöre Dir, sie sind der Hammer. Doch lies selbst, warum du ohne dein inneres Kind nirgendwo hin kommst.

Ich und das innere Kind

Was das mit dem inneren Kind zu tun hat? Es ist das innere Kind, mit dem Du sprichst – und ja, gerade in diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, spricht mein inneres Kind mit mir. Ich gehe gerade raus in die Welt und möchte all meine Erfahrungen mit Dir teilen und schwups, da ist sie, die Stimme, die sagt: „sei lieber ein wenig stiller, benimm Dich und eigentlich will es doch gar keiner wissen“

Ich habe vor mehr als 10 Jahren gesagt bekommen, dass das Essen das Wenigste ist, worum es beim Abnehmen geht. Ich kann Dir sagen, ich habe es nicht verstanden. Was soll es denn dann sein?

Auf jeden Fall hat mich diese Frage sehr beschäftigt und ich habe sie bewegt, hin und her, mal intensiv, mal nebenher, aber sie war ständig präsent.

Und die Antworten kamen ganz tief aus meinem Inneren. Erst sehr leise und als ich angefangen habe hinzuhören, wurden sie langsam lauter.

Dein inneres kind heilen

Kennst Du das, sprichst Du manchmal leise mit Dir? Und, hörst Du Dir auch zu? Es ist so wichtig, das zu tun, eigentlich ist es das Wichtigste! Schnapp Dir ein Notizbuch, geh in die Stadt, schenke Dir ein richtig schönes Buch und schreibe Dir die Antworten auf, schreibe Dir die Fragen auf.

Das ist ein Mechanismus in mir, den ich mir antrainiert habe, als ich selber noch das kleine Kind war und mich nicht gut genug gefühlt habe, an mir herum kritisiert und ich „erzogen“ wurde. Erzogen zum Funktionieren. Zum Funktionieren, weit weg von meiner Vorstellung davon.

Genau das haben wir alle erlebt, alle! Dazu braucht es keine diagnostizierte schlechte Kindheit keine gewaltbereiten Eltern, keinen Missbrauch. Wir alle haben gesagt bekommen, wie wir zu sein haben und uns dabei verloren.

Heute funktionieren wir nach den Mustern von damals. Alle!

Der Einfluss unserer Kindheit

Jedes Kind kommt mit einer leeren Festplatte auf die Welt, was wir über uns denken und fühlen, erfahren wir durch die Erwachsenen, auf die wir angewiesen sind. Unsere Selbstwirksamkeit erfahren wir durch die Menschen um uns herum.

„Sei ordentlich; kannst Du mir mal sagen, was das soll; wenn Du schön lieb bist, habe ich eine Überraschung; gib die schöne Hand; sitz gerade; das macht man nicht; schämst du dich nicht; das hast du nun davon; das werde ich mal deinen Eltern erzählen; darüber spricht man nicht; es gibt keinen Grund; wenn du nur einen Funken Verstand hättest; sei nicht so vorlaut;

Die Liste kann ein ganzer Blogbeitrag werden, sie ist so lang. Und ich weiß, dass Dir spontan auch Aussagen einfallen werden. Aussagen, die Dich geprägt haben.

Weißt Du, was mich dann umgehauen hat? Als ich erfahren habe, dass es durch die Hirnforschung erwiesen ist, dass all das im Gehirn Gespeicherte keine Zeitvorstellung hat. Ob wir den Glaubenssatz über uns nun gestern oder vor 45 Jahren gespeichert haben, der Mechanismus, er dadurch entsteht, funktioniert noch heute.

Er funktioniert automatisch, wir sind uns dessen nur nicht bewusst.

Wenn Dich das Thema anspricht, stell mir bitte Fragen und gib mir ein Feedback in den Kommentaren. Hüpf auch mal zu meinen Podcasts, da gibt es die Tage eine Folge über das innere Kind mit noch viel mehr Infos.

Hüpf rüber, ich freu mich auf Dich.

XOXO

PH

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